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Relikte der regelspurigen Nebenbahn
Waldheim Rochlitz

Die "Fröhne" ist ein romantisch gelegenes Waldstück zwischen Hartha und Geringswalde. Es ist ein beliebtes Naherholungsgebiet mit zahlreichen Wochenendgrundstücken. Die Speisegaststätte "Waldhaus Fröhne" lädt mit gutbürgerlicher Küche zum Verweilen ein.
Man erreicht die "Fröhne" entweder mit dem Fahrrad oder per Auto, wenn man vom Bahnhof Hartha weiter Richtung Reinsdorf fährt und kurz nach dem Ortsausgang rechts nach Aschershain abbiegt.

Leider besaß die Fröhne keinen Haltepunkt. Das hätte der Bahn sicherlich einige Fahrgäste gebracht. Nach der Stilllegung der Strecke wurde darüber nachgedacht, bis hierher einen Triebwagenverkehr einzurichten. Auch Pläne, mit Fahrraddraisinen einen Ausflugsverkehr einzurichten, existieren.

Der sehr nasse Untergrund in diesem Waldstück war einer der Gründe dafür, dass man die Streckengeschwindigkeit auf 10 km/h heruntersetzte und schliesslich die Gesamteinstellung veranlasst wurde.



Nachdem der Zug das Waldstück in Richtung Geringswalde verlassen hatte, kreuzte die Strecke die vielbefahrene Straße nach Mittweida und Kriebstein. Einst genügten hier einfache Andreaskreuze zur Sicherung, die Vorfahrt an Bahnübergängen war eindeutig in der STVO geregelt. In den letzten Betriebsjahren jedoch herrschte hier "verkehrte Welt":

ein Personenzug ist vor dem Übergang zum Halten gekommen und erwartet nun das Signal zur Weiterfahrt Ein Personenzug ist vor dem Übergang zum Halten gekommen und erwartet nun das Signal zur Weiterfahrt.

Vor dem Übergang hatte der Zug (!) anzuhalten. Ein eigens angestellter Wärter musste eine von Hand betätigte Haltlichtanlage einschalten und anschliessend dem Zug die Weiterfahrt signalisieren - ein Schildbürgerstreich erster Güte !

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