StartseiteStreckenübersichtSchmalspurRegelspurBahnlinksGästebuchImpressum| zum Modellbahnhobby |

Regelspur:

Waldheim-Rochlitz

Chemnitz-Wechselburg

Großbothen-Borna

Roßwein-Hainichen

Stellwerke Leipzig Hbf.

Waldheim-Rochlitz:

Waldheim

Hartha

Fröhne

Geringswalde

Arras

Obstmühle

Döhlen

Muldenbrücke RL

Rochlitz

Zukunft ?

Eine Fahrt anno 1997

Meldung 2002

Meldung 2003

Rochlitz 2010

Rückbau 2012

Allgemein:

Startseite

Relikte der regelspurigen Nebenbahn
Waldheim Rochlitz

Nach nahezu durchgängiger Steigung wird im KM 3,8 der erste Bahnhof -Hartha- erreicht, der nur einen Hausbahnsteig besitzt. Hier fand früher reger Güterverkehr statt. Die Textilwerke, Hausschuhwerke, die Spindelfabrik und die BHG waren hier Güterkunden und besaßen teilweise eigene Gleisanschlüsse.

Das Anschlussgleis zu den Textilwerken zweigte noch vor dem Bahnübergang ab, das zur BHG war über eine Gleisverbindung an ein Nebengleis angebunden.


Der Bahnübergang wurde früher von einer handbedienten Vollschrankenanlage gesichert. Dazu war zwischen Strecken- und Anschlussgleis eine Wärterbude aufgestellt. Oft schlossen sich einst die Schranken, wenn einer der Anschlüsse zu bedienen war.

Heute ist der Übergang durch eine moderne Sicherungsanlage der Bauart EBÜT 80 gesichert, welche erst wenige Monate vor Stilllegung eingebaut wurde. Damals versicherte die Bahn-AG der an den Kosten beteiligten Stadt, dass die Strecke weiterbetrieben werden würde ... :-(

Die Gleise am Verladekran und an der Güterrampe wurden mit Einstellung des Güterverkehrs 1995 abgebaut. Inzwischen sind auch die Nebengleise gegenüber des Empfangsgebäudes verschwunden. Dort wird seit kurzem Erdaushub gelagert. Würde die Bahn-AG nicht wenigstens das Unkraut einmal jährlich mähen, wäre der Bahnhof wohl inzwischen gänzlich verwahrlost.

Ein typischer Reichsbahn-Personenzug mit 112 300-9 ist aus Rochliz eingetroffen.
Nahgüterzug mit BR 86 fährt von Rochlitz in Hartha ein. Einer der damals häufigen Nahgüterzüge mit BR 86 aus Rochlitz fährt 1964 in Hartha ein.

Am westlichen Bahnhofskopf in Richtung Rochlitz liegen noch die Weichen zu den abgebauten Anschlussgleisen. Dabei ist ein nebenbahntypisches Kuriosum zu entdecken:
Während der geradeaus führende Strang zu den Gütergleisen führte, fädelte das durchgehende Streckengleis in einem mit 40 km/h befahrbaren S-Bogen in den abzweigenden Weichenstrang ein. (links im Bild)


Weiter geht's durch die » Fröhne