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Relikte der regelspurigen Nebenbahn
Waldheim – Rochlitz

Nach dem Befahren der Muldenbrücke führte das Gleis zwischen Lokschuppen und Stellwerk hindurch und mündete mit einer Doppelkreuzweiche in die Muldentalbahn aus Großbothen.

Bahnhof Rochlitz im Februar 1988.
Am Stellwerk in Bildmitte führt die Strecke nach Großbothen in einem Linksbogen vorbei. Die Waldheimer Linie bog nach rechts ab und führte zwischen Lokschuppen und Stellwerk hindurch auf die Muldenbrücke.

Als die 202-764 hier an ihren Zug nach Waldheim rangierte, war die Bahnwelt noch in Ordnung.

Beide Strecken erreichten nun in den Bahnhof Rochlitz. Zu Betriebszeiten konnte man von hier in vier Richtungen abfahren - nach Großbothen oder Glauchau auf der "Muldentalbahn", nach Chemnitz über Narsdorf und nach Waldheim. Entsprechend umfangreich sind auch heute noch die Gleisanlagen. Neben dem Hausbahnsteig existieren noch zwei Inselbahnsteige sowie Güterverkehrsgleise.

der alte Rundlokschuppen des ehemaligen BW Rochlitz, später Einsatzstelle

Am nördlichen Bahnhofskopf wurde ein Lokschuppen mit Behandlungsanlagen für die Dampfloks errichtet. Auch die Zapfsäule für die Dieselloks steht noch funktionslos an alter Stelle.

Zu Betriebszeiten herrschte reger Verkehr auf den Gleisen des Rochlitzer Bahnhofes. Heute befährt kein einziger Zug mehr eine der vier Strecken. Der Anfang vom Ende waren zwei abgängige Doppelkreuzweichen am nördlichen Bahnhofskopf, durch die nach der Waldheimer Linie auch die Muldentalbahn nach Großbothen im "Schienenersatzverkehr" betrieben wurde. Zwar liegen Schwellen für neue Weichen bereit, getan hat sich aber seit Jahren nichts.

Im März 1994 rangiert der "Bubikopf" 64-1491 in Rochlitz.
Wo früher fleißig rangiert wurde und Züge in 4 Richtungen abfuhren, dreht sich heute kein Eisenbahnrad mehr. Das Bahnhofsgelände wird langsam zum "Kräutergarten" der Bahn-AG. Wieder ist eine ganze Region mit Erfolg vom Eisenbahnnetz abgekoppelt worden.

Angesichts der hier verwirklichten Bahnpolitik darf man auf die Zukunft des Bahnhofes Rochlitz gespannt sein. Eine von DB-Netz vor Beginn von Bauarbeiten verlangte Bestellgarantie soll es zwar geben, trotzdem geschieht weiterhin nichts.
Das Hochwasser 2002 soll "Schäden" an den Bahnanlagen verursacht haben - es fragt sich nur wo ! Die Gleise liegen in allen Bereichen über dem Hochwasserspiegel. Vielleicht war das Hochwasser ja nur ein willkommener Einstellungsgrund ?
Weitere Angaben, Geschichten, Hintergründe zum Bahnhof Rochlitz erfahren Sie beim "Bahnwärter" unter der Rubrik "Geschichten - Abschied von Rochlitz und Narsdorf". Vielleicht wird ja die Seite "Eisenbahnrelikte" bald auch um Berichte zur Muldentalbahn Großbothen-Rochlitz-Glauchau ergänzt ???

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