StartseiteStreckenübersichtSchmalspurRegelspurBahnlinksGästebuchImpressum| zum Modellbahnhobby |

Schmalspur:

Mügeln-Döbeln

Döbeln-Lommatzsch

Lommatzsch-Meißen

Mügeln-Neichen

Döbeln-Lommatzsch:

Döbeln-Gärtitz

Radweg bei Gärtitz

Simselwitz

Mochau

Kleinmockritz

Beicha

Lossen

Leuben-Schleintz

Wahnitz

Mertitz-Dorf

Mertitz-Gabelstelle

Lommatzsch

Eine Fahrt anno 1964

Buchtipp

Allgemein:

Startseite

Relikte der Schmalspurbahn (750mm)
Döbeln-Gärtitz – Lommatzsch

Beicha

Um weiter nach Beicha zu gelangen, muß zunächst der Straße nach Ostrau gefolgt werden, um dann in Churschütz nach Beicha abzubiegen. Die Bahn führte von Kleinmockritz abseits der Straße weiter.
Wer die Mühe nicht scheut und von Kleinmockritz dem Bahndamm nach Beicha folgt, den umfängt bald idyllische Ruhe in einem abgelegenen Seitental. Zunächst ist der Bahndamm noch begehbar.

Die ehemalige Ausfahrt aus Kleinmockritz - Blick Richtung Beicha... ... und zurück zum Bahnhof Kleinmockritz. Inzwischen sind mächtige Bäume auf dem Bahnkörper gewachsen. Schienen-Ersatzverkehr ??? Hinunter geht's in das Tal des Dreißiger Wassers.

Der Bahndamm ist streckenweise noch gut erhalten. In stetem Gefälle senkt sich die Strecke zum Talgrund, wo in Km 42,142 und Km 42,449 zweimal das "Dreißiger Wasser" überbrückt wurde.

Brücke in Km 42,142 (WG)

Hier kommt die Strecke von Kleinmockritz herunter. Diese Senke des Dreißiger Wassers wurde einst überbrückt.

Im Talgrund finden sich noch einige Durchlässe, die auch 40 Jahr der der Einstellung noch einen stabilen Eindruck machen.

Brücke im Km 42,449 (WG)

Selbst die Widerlager der Brücke wurden entfernt... sie sollen im Rahmen von "Übungen" gesprengt worden sein. Steinbrocken liegen jedenfalls noch genügend an den Böschungen.

Gleich ist Beicha erreicht.

Das Areal des Beichaer Bahnhofes wird heute als Festplatz genutzt und wurde rechtsseitig eingeebnet.

Dort, wo jetzt ein breiter Weg vorhanden ist, lag einst das durchgehende Hauptgleis. Auf dem rechts davon liegenden Ladegleis wurden vorallem landwirtschaftliche Produkte -in den Anfangsjahren sogar Milch- versandt.
Auf dem Bahnhofgelände findet man noch das Fundament der alten Toilettenanlage. Das Wartehaus und die Güterwagenkästen sind in den letzten Jahren abgerissen worden.
Telegraphenmast

Ein Eisenbahnfreund, dessen Vater und Großvater hier Bahnagenten waren, hat einige Relikte aus der Eisenbahnzeit zusammengetragen.
Ein alter Telegraphenmast soll die Erinnerung an die Schmalspurbahn wachhalten und vielleicht entsteht aus dem Stapel alter Schwellen ein kurzes Gleisstück an der Stelle, an der einst seine Vorfahren ihren Eisenbahndienst versahen.


Episode

» Beicha zur Kirmes

lesen

Schwellenstapel

Bei meinem Besuch im Jahr 2009 konnte ich erfreut feststellen, dass Eisenbahnfreund Geßner auf dem ehemaligen Bahngelände inzwischen ein kleines sehenswertes Museumsgelände entstehen ließ, welches an die Zeiten erinnert, als noch die Schnmalspurbahn bimmelnd den Bahnhof Beicha erreichte.

Das Museumsgelände am Bahnhof Beicha

weiter geht's nach » Lossen