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Leuben-Schleintz

An Feldern und einem Bachlauf entlang wendet sich die Bahn nun der Ortslage von Leuben - zunächst dem "Ortsteil" Perba zu, auf dessen Flur auch der Bahnhof lag.

Am Ortseingang von Perba kreuzte die Bahn die Dorfstraße. Hier stehen wir auf der ehemaligen Trasse.
(Blick in Richtung Leuben)

Ein GMP ist im Bahnhof Leuben-Schleinitz angekommen. (1969)

(Hist. Foto: Dieter Fiedler, Perba)

50 Jahre später ist das ehemalige Gelände des Bahnhofs bebaut und kaum wiederzuerkennen.

Vom Bahnhof "Leuben-Schleinitz" zeugen nur noch das Beamtenwohnhaus und der Straßenname "An der Kleinbahn".

Nichts außer zweier Brückenwiderlager deutet darauf hin, dass es an dieser Stelle einmal eine Schmalspurbahn und regen Wagenladungsverkehr gab

Nun wird rechter Hand auch der Bahndamm wieder sichtbar, den man kurz darauf unterquert.
Von der Brücke war lange Zeit noch der Stahlträgerüberbau vorhanden. Die beiden Widerlager engten die Unterführung stark ein, so dass man sie 2004 entfernte.

(Die meisten Widerlager der anderen Brücken und Durchlässe sind übrigens von der Brückenmeisterei Dresden gesprengt worden.)

Kurz nach der Straßenüberführung kämpfte sich der Zug dann den sogenannten "Hospitalberg" hinauf, den er auf halber Höhe umrundete. Übrigens soll es in dieser Steigung auch einmal Bratkartoffeln gegeben haben.

Der Abriss der Widerlager im Jahr 2004.

(Fotos: Dieter Fiedler, Perba)

Nach einer weiten Linkskurve wurde auf einer dreiteiligen Stahlträgerbrücke das Dreißiger Wasser überquert.

Vielleicht ist die schlecht zugängliche Lage der Brücke die Ursache dafür, dass diese nicht herausgerissen wurde und heute als Fußgängerbrücke dient.

Unterhalb der Brücke liegen noch diverse Brückenschwellen und Kleineisen, die man beim Streckenabbau wohl einfach hier hinuntergeworfen hat. (2011)

Wenige Meter nach dem Ortsausgang gabelt sich die Straße in Richtung Lommatzsch bzw. Mertitz. Hier überquert die normalspurige Bahnlinie Riesa-Nossen das Tal, auf der der Betrieb eingestellt ist.

Die Schmalspurbahn nach Lommatzsch führte zunächst in einem weiten Bogen auf das Viadukt zu.

Nachdem die Straße aus Leuben und der Mertitzbach überquert waren, führten Straße und Bahn weiter nach Mertitz. Die Brücke über den Bach und der Bahndamm sind heute Teil des bereits erwähnten "Elbe-Mulde"-Radweges.

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