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Relikte der Schmalspurbahn (750mm)
Lommatzsch - Löthain - Meißen(Triebischtal)

Garsebach

Nach Überqueren des Robschützer Viaduktes senkte sich die Strecke nun zum Bahnhof Garsebach hinab.
Kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof näherte sich von rechts die Strecke aus Wilsdruff im Tal der Kleinen Triebisch. Hier liegt noch heute die Stahlträgerbrücke, auf der die Züge von Wilsdruff kommend den Fluss überquerten.
Die Brücke für die Lommatzscher Strecke war nur einteilig. Von ihr zeugen heute nur noch die Widerlager, die man zwischen einem ehemaligen Güterwagenkasten und den inzwischen gebauten Garagen findet.

Ein alter Wagenkasten steht noch heute an der Stelle, an der die Linien aus Lommatzsch und aus Wilsdruff zusammentrafen.
Links führt jetzt ein Fußweg auf dem Wilsdruffer Bahndamm entlang. Gerade aus ging es zwischen Wagenkasten und Garagen hindurch nach Lommatzsch.
Denkt man sich die Garagen weg, könnte eine Einfahrt mit einem GmP so wie in diesem Trick ausgesehen haben.

Beide Linien führten nun in den Bahnhof Garsebach hinein.

Garsebach war seinen Aufgaben als Trennungsbahnhof entsprechend mit fünf Parallelgleisen, einem größeren Stationsgebäude und einem Ladegleis versehen. Hier soll es sogar eine kleine Remise für ein Schienenfahrrad gegeben haben.
Die Einfahrt in den Bahnhof wurde durch Einfahrsignale gesichert.
Heute befindet sich auf dem Bahnhofsgelände ein Einkaufsmarkt und dahinter ein Lagerplatz einer Baufirma. So bleibt dem Eisenbahnfreund an dieser Stelle der Durchgang zum Streckengleis verwehrt.


Hinter dem Bahnhof Garsebach schmiegte sich die Schmalspurbahn der Regelspurlinie von Nossen nach Coswig an. Beide Strecken überquerten im weiteren Verlauf parallel zueinander noch viermal die Triebisch, jedoch auf getrennten Tragwerken.
Nach ca. 600m wurde die Blockstelle "Götterfelsen" durchfahren.

Seit einigen Jahren ist die Blockstelle außer Betrieb, das Dienstgebäude stillgelegt, aber noch gut erhalten.
Hinter der Blockstelle zweigte einst ein Anschlussgleis von der Schmalspurstrecke zu einer Laderampe ab. Diese gehörte zu einer Ziegelei, die neben der in der Nähe befindlichen Walkmühle ansässig war. Die Laderampe ist noch auf der Wiese neben dem Bahndamm zu entdecken und auch auf dem nachfolgenden Foto erkennbar.
Die damals noch zweigleisige Strecke Borsdorf-Coswig, das Streckengleis der Schmalspurbahn Garsebach-Meißen und das Anschlussgleis zur Ziegelei (?) am Bahnübergang kurz hinter der Blockstelle Götterfelsen.
Heute liegt an dieser Stelle nur noch das eine Streckengleis der Bahnlinie Borsdorf-Coswig und der Bahnübergang ist durch eine Haltlichtanlage unbeschrankt gesichert.

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