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Eine Fahrt anno 1964

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Relikte der Schmalspurbahn (750mm) Mügeln – Döbeln

*** Kiebitz (ehem. Töllschütz) ***

Nachdem die Bahn noch einen Anschluss zur ehemaligen Ziegelei Kluge passiert hatte, konnte die Steigung in Richtung Graumnitz und Töllschütz in Angriff genommen werden. Heute ist dieses Stück als Fuß- und Radwanderweg ausgebaut.

Wanderweg hinter Schrebitz Erinnerung an die Bahn

Wer diesen Weg abwandert oder mit dem Fahrrad zurücklegt, wird die Steigung bald bemerken. Bald kam der Bahnhof Kiebitz in Sicht, dem sich die Strecke in einem weiten Linksbogen zuwandt. Auch an dieser Stelle ist der Bahndamm untergeackert worden.

freies Feld - einst Bahndamm nachgezeichneter Streckenverlauf

Ein Einschnitt führte die Strecke an die Straßenunterführung heran, die als Eingangstor zum Bahnhof wirkte. Blick durch die BrückeIm Winter war dieser Einschnitt häufig verweht, dann half nur Muskelkraft, die damals noch dringend benötigte Strecke wieder frei zu schaufeln.


Einschnitt vor Kiebitz Straßenbrücke
Der Einschnitt vor Kiebitz, im Hintergrund die Straßenbrücke als Tor zum Bahnhof Das Brückenbauwerk aus Bruchsteinen steht noch stabil in der Landschaft.
Blick von der Straßenbrücke auf das Bahngelände
Blick von der Straßenbrücke auf das ehemalige Bahnhofsgelände

Die starke Steigung reichte bis in den Bahnhof hinein, so dass hier stets besondere Rangier - und Sicherungsvorschriften galten. Zunächst hieß die Haltestelle "Töllschütz", bis dieser Ort nach Kiebitz eingemeindet wurde und 1936 der Bahnhof in Kiebitz umbenannt wurde.
Er besaß ausgedehnte Gleisanlagen sowie Ladegleise, an denen besonders landwirtschaftliche Güter umgeschlagen wurden.

Kante der ehemaligen Laderampe Die Kante der ehemaligen Laderampe ist noch als solche zu erkennen.

Bahnhofsgelände von Osten gesehen Bahnhofsgelände aus südlicher Richtung

Nach Verlassen des Bahnhofes schwenkte das Gleis in südlichere Richtung und führte fernab jeglicher Straßen in Richtung Zaschwitz.

Eisenbahnromatik
Romantische Stille umfängt den Streckenwanderer zwischen Kiebitz und Zaschwitz.

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