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Relikte der Schmalspurbahn (750mm) Mügeln – Wermsdorf - Neichen

Böhlitz-Roda

Den Haltepunkt Böhlitz-Roda zu finden ist heute schon ein schwieriges Unterfangen. Er bestand aus einer Wartehalle und einem Freiabtritt und wurde an der Kreuzung der Bahn mit der Verbindungsstraße zwischen beiden Ortschaften eingerichtet.

Die Straße ist heute nur noch ein besserer Feldweg und der Bahndamm ist in weiten Teilen in die Felder eingeebnet worden.

Der Pfaffenberg wird umrundet und dann auf einem Damm ein Einschnitt überquert. (Blick zurück Richtung Mutzschen)

Wenige Meter vor dem Haltepunkt wurde der Bach auf einer 4,70m langen Blechträgerbrücke überquert. Von dieser ist nichts mehr zu sehen, aber vielleicht verbirgt sich unter dem Dreckhaufen noch das nördliche Widerlager ?

In Bildmitte eine Spur des ehemaligen Widerlagers ??? (Blick Richtung Mutzschen)

In einem engen Rechtsbogen schwenkt die Bahn nun in das Tal ein. Hier lag der Haltepunkt Böhlitz-Roda.

Von beiden Ortschaften liegt der HP recht weit entfernt, er gilt deshalb als der einsamste Haltepunkt auf dieser Strecke und war entsprechend wenig frequentiert. Nur im Sommer stiegen hier mehrere Ausflügler ein und aus, die hinüber ins etwa 2 km entfernte Naturbad am Langenrodaer See wollten.

Heute eine Spur dieses Haltepunktes zu finden macht schon einige Schwierigkeiten. Mir halfen bei der Spurensuche die Aufnahmen vom Günther Meyer im Buch von Peter Wunderwald (siehe Buchtipp) und die damit möglichen Vergleiche mit dem Geländeprofil.

Suchbild: Können Sie den Verlauf vom Gleis sehen ?

Schauen Sie länger auf die Farbe des Grases !

Das Gras färbt sich im Vorfrühling unterschiedlich, so dass man bei längerem Hinsehen die alte Trasse noch erkennen kann.
Fundamente des Wartehauses oder andere Relikte sind hier nicht mehr aufzufinden.

Vorbei am Haltepunktsgebäude und dem "Bahnsteig" in Form eines Trampelpfades folgte die Bahn nun dem Bachlauf hinüber nach Wagelwitz. Heute ist dieser Teil ein Wanderweg - fernab jeglicher Straßen.

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