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Relikte der Schmalspurbahn (750mm) Mügeln – Wermsdorf - Neichen

Glossen

Fährt man von Nebitzschen geradeaus weiter, so folgt hier das wiederaufgebaute Gleis der Straße rechterhand. An der Einfahrt in Glossen waren nach Stilllegung der Bahn zwei Garagenzeilen entstanden. Glücklicherweise waren inzwischen einige ungenutzt, so dass beim Wiederaufbau eine Garagenreihe der Gleistrasse Platz machen konnte.

Nach einem kleinen Schwenk nach rechts war der Bahnhof Glossen erreicht. Glossen war weniger für den Reise- als vielmehr für den Güterverkehr bedeutend. Vier Parallelgleise waren vorhanden.


Kaolin- und Quarzitverladung im Bahnhof Glossen 1969

Auf der rechten Seite des heute freien Bahnhofsgeländes erhebt sich eine Rampe, die bis 1991 von einer 600mm-Feldbahn befahren wurde. Diese brachte aus einem Steinbruch Quarzit und Kaolin zum Bahnhof Glossen. Das Material wurde hier in bereitgestellte, offene Güterwagen gekippt. Die Feldbahnanlage wurde vom Verein "Feldbahnschauanlage Glossen e.V." wieder betriebsfähig gemacht und lädt heute an Wochenenden Besucher zu einer beschaulichen Mitfahrt ein.

» http://www.feldbahn-glossen.de

An der Bahnhofsausfahrt in Richtung Wermsdorf befand sich die Gaststätte "Weißes Roß", deren Wirt gleichzeitig als Bahnagent tätig war. Derzeit wird das Gebäude restauriert, später sollen hier auch Büroräume für den Feldbahnverein entstehen.


Inzwischen ist die Strecke zwischen Nebitzschen und Glossen wieder aufgebaut. Die Gleisanlage im Bahnhof Glossen gestattet das Wenden von Personenzügen, aber auch das Simulieren des Umladevorganges von der Hochrampe in Regelspurwagen.

Um an das einstige Umladegeschäft von der Feldbahn in die Güterwagen zu erinnern, wurde ein ehemaliger Flachwagen restauriert und auf einem Rollfahrzeug an die Rampe gestellt. So ist ein schönes Denkmal in passendem Ambiente entstanden. Die nachfolgende Bildergalerie vermittelt einen Eindruck vom Zustand im Jahr 2014.

Der wiederbelebte Bahnhof Glossen

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