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Die "Striegistal-Bahn"
Roßwein – Hainichen (- Niederwiesa) RW

Dem Tal der Striegis weiter flussaufwärts folgend kündigte bald lautes Hupen der V100 das Überqueren der viel befahrenen Straße nach Etzdorf an. So mancher Autofahrer hat hier angesichts des gemütlich daherdieselnden Zuges die Vorfahrtsregeln für sich ausgelegt.

Bahnübergang Richtung Etzdorf

Heute ist hier alles zugeteert, die Gleise fehlen.

Nur einige Meter hinter dem Bahnübergang wurde die Weiche zu einem nach rechts abzweigenden Anschlussgleis befahren. Hier wurden Großtransporte für das E-Werk Etzdorf (Trafos etc.) zugestellt. Der Anschluss umfasste einst zwei Gleise und führte in die in Fahrtrichtung rechts noch zu erkennende Schamottefabrik Beier. Hier waren 2005 noch einige Reste der ehemaligen Gleisanlagen zu erkennen. Die Anschlussweiche zeigte in Richtung Grunau und verblieb bis zur Betriebseinstellung im Streckengleis.

Zustand 2008 kurz vor dem Rückbau

Blick Richtung Grunau. Im Vordergrund ist noch die Anschussweiche zur Schamottefabrik zu erkennen. 2005 liegen die Gleise noch. Obwohl 2007 bereits rechts und links die Gleise fehlen, ist der Bahnübergang noch als solcher ausgeschildert. Die Autos machen hier regelrechte "Freudensprüngen" - über Schienen, die kein Zug mehr befährt. Der Anschluss ist noch immer vorschriftsmäßig mit Gleisvorleger gesichert. Zu Betriebszeiten sollte die Anschlussweiche wohl noch ausgebaut werden - die neuen Schwellen liegen noch bereit.

n einem Linksbogen schwenkte die Strecke mehr nach Osten und wendete sich dem Ort Böhrigen zu. Ein kleiner Durchlass für einen Bach wurde passiert. Bach und die nahe Striegis haben beim Hochwasser 2002 ganze Arbeit geleistet und an dieser Stelle den gesamten Bahnkörper fortgerissen.

Bei Kilometer 8,1 (RW) wird die Striegis ein weiteres Mal überquert, diesmal auf einer Steinbogenbrücke, die erst wenige Jahre vor der Stilllegung eine neue Betonkappe erhielt.

Die Striegisbrücke Km 8,1 (RW)

Nach einem leichten Linksbogen nähert sich die Strecke nun der Striegistalstraße und führt mit dieser einige hundert Meter parallel, vorbei an einem bewohnten Bahnwärterhaus und der Vorsignaltafel, die das Einfahrsignal für den Bahnhof Böhrigen ankündigt.

Blick Richtung Böhrigen. Nur noch wenige Meter bis zur Strieigisbrücke. Die gleiche Stelle 2007, nachdem die Schienen bereits entfernt worden sind. Blick Richtung Grunau. Wenige Meter hinter der Kurve sind auch die Schwellen verschwunden.

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