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Die "Striegistal-Bahn"
Roßwein – Hainichen (- Niederwiesa) RW

Beginnen wir unsere Suche nach Eisenbahnrelikten am Kilometer 0,0 - in Roßwein. Der Bahnhof war schon seit Inbetriebnahme der Borsdorf-Coswiger Eisenbahn 1868 in Betrieb. Mit dem Bau und der Eröffnung der Striegistalbahn bis 1874 waren die ersten Erweiterungen des Bahnhofes nötig. Weitere folgten, so dass der Bahnhof in seiner Blütezeit - nach dem zweigleisigen Ausbau der BC-Linie und der Eröffnung mehrerer Anschlussstellen - eine maximale Ausdehnung von 5 durchgehenden Gleisen und zahlreichen Lade- und Anschlussgleisen besaß.

Die Züge von und nach Hainichen fuhren planmäßig am Hausbahnsteig 1 ein und aus, während die Anschlusszüge der BC-Linie am Mittelbahnsteig 2/3 hielten. Um einen breiteren Mittelbahnsteig anlegen zu können, wurde auf das 3. der fünf Parallelgleise verzichtet und das Gleis 4 diente nach Eröffnung des Bahnsteiges als neues Gleis 3. Dies blieb bis in die 90er Jahre so, seitdem sind die nicht mehr benötigten Seitengleise abgebunden.

Blick Richtung Hainichen und Döbeln, im Hintergrund das Heizwerk, welches auch einen Bahnanschluss besaß. Das Empfangsgebäude in Roßwein.
Die Reste der Weiche zum Hainichener Streckengleis. Am Güterbahnhof liegt noch das inzwischen abgebaute Einfahrsignal aus Richtung Hainichen.

Durch die Lage des westlichen Bahnhofskopfes im Bogen war die Sicht auf die Ausfahrsignale in Richtung Döbeln und Hainichen immer problematisch. Erst mit dem Neubau des Stellwerkes 1 Ende der 30er Jahre wurde die markante Signalbrücke errichtet und löste das Problem der Signalsicht. Diese Signalbrücke konnte durch Eisenbahnfreunde in den 90er Jahren dem Schneidbrenner entrissen werden, indem sie dieses inzwischen nahezu einmalige Bauwerk unter Denkmalschutz stellen ließen.

Hier eine kleine Bildergalerie zur Signalbrücke

Nachdem der Zug nach Hainichen durch das in Fahrtrichtung linke Signal den Fahrtbegriff Hf2 erhielt, befuhr der Zug die Anschlussweichen zum Lokschuppen mit Segmentdrehscheibe sowie zum Anschluss der Städtischen Gaswerke und verblieb auf dem Hainichener Streckengleis links neben den beiden Gleisen der Borsdorf-Coswiger Linie.

Das Hainichener Streckengleis endet heute nach wenigen Metern an einem Prellbock. Blick Richtung Roßwein. Rechts das Stellwerk1, davor wurde das durchgehende Streckengleis ebenfalls mit einem Prellbock unterbrochen.

Seit 1945 das zweite Gleis der BC demontiert worden war, lagen die beiden Gleise in Form zweier eingleisiger Strecken nebeneinander.

Blick zurück Richtung Roßwein Rechts das sanierte Gleis der BC, links das marode Gleis nach Hainichen Beim Neubau der Muldenbrücke der BC hatte man eine Zufahrt geschaffen und das Streckengleis nach Hainichen einfach zugeschüttet. Es braucht ja eh keiner mehr...
An der gleichen Stelle wie oben steht 2008 der "Abbauzug". Di eGleis esind bis hierher entfernt. Nun sind die Gleise weg. Der beräumte Überweg 2008.

Am Kilometer 4,2 (RW) trennen sich beide Strecken voneinander. Während die BC-Linie in Richtung Döbeln nach rechts wegschwenkt und die Mulde überquert, schwenkt unsere RW links an den Talhang unterhalb des Berges Hohenlauft.

Hier befand sich einst ein Anschlussgleis zum ehemaligen Steinbruch, an dessen Anschlussweiche noch die Reste eines alten Güterwagens zu finden sind.
Posten am Bahnübergang in Richtung Ortsteil Hohenlauft. Noch regeln Andreaskreuze die Vorfahrt des Zuges - der nicht mehr kommt... Blick zurück in Richtung Roßwein, rechts der Fuß vom "Hohenlauft"
Am Bahnübergang bei Hohenlauft... ...fehlen schon die Gleise. das Planum für den zukünftigen Radweg.

Am Fuße des Berges Hohenlauft geht es zwischen Straße, einigen Häusern und der Bahnlinie recht eng zu. Beim Bau der Bahn wurde die Straße, die einst "hinter" den Häusern entlang führte, vor dieselben verlegt. Seitdem zeigen die Haustüren der Häuser "nach hinten" - zur Bahn nach Hainichen!

Diese Straße führte einst über den jetzigen Bahndamm und musste mit einer engen Linkskurve verlegt werden. Die Haustüren dieser Häuser zeigen noch heute zur ehemaligen Straße - jetzt zum Bahndamm.

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